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Newsletter April 20
Liebe Mitglieder, liebe Interessierte

Verein frauenaargau

Neues Präsidium und neuer Vorstand
Am 12. März 2020 hat frauenaargau-Präsidentin Sandra Kohler den Stafettenstab an die beiden neuen Co-Präsidentinnen Claudia Hauser und Amanda Sager-Lenherr übergeben. Neu in den Vorstand gewählt wurde auch Anja Heinrich (Kassierin) und wieder gewählt wurde Norina Schenker (Bereich: Website, Newsletter, Soziale Medien). Als Revisorin konnte Liliane Zimmermann gewonnen werden. Alle sind überwältigt vom zahlreichen Erscheinen der Frauen* an der Mitgliederversammlung und deren Freude, dass es mit frauenaargau weiter geht. Diese Unterstützung ist eine grosse Motivation für die anstehenden Aufgaben: Frauen* vernetzen, stärken und Gleichstellung fördern. DANKE! Mehr zum neuen Vorstand


Ergebnisse der Mitgliederumfrage 2019
Hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse. Es haben 177 an der Mitgliederumfrage teilgenommen, davon waren 99 Mitglieder im Verein. Die meist genannten Gründe für eine Mitgliedschaft sind die Solidarität und Vernetzung mit anderen Frauen* und das politische Engagement für Gleichstellungsthemen des Vereins. Die grössten Erwartungen an frauenaargau sind vereinsinterne Kommunikation und politische Aktionen sowie die Organisation einer Tagung. 39 Frauen* haben angegeben, dass sie sich gerne engagieren möchten für den Verein. Der Newsletter bekam grundsätzlich positives Feedback. Anregungen wurden aufgenommen. Bezüglich der Erhöhung des Mitgliederbeitrags sind 57% mit einer Erhöhung auf 50 CHF einverstanden, 12% würden sogar 70 CHF bezahlen. Zur Präsentation der Ergebnisse der Mitgliederumfrage geht es hier


Änderungen der Statuten
Der bisherige Vorstand von frauenaargau hat sich bereits im letzten Jahr viele Gedanken gemacht und sich Änderungen für die Statuten überlegt. Das neue Co-Präsidium hat sich als eine der ersten Aufgaben die Statuten vorgenommen und an der Mitgliederversammlung vom 12.3.2020 den Antrag gestellt wenige Änderungen der Statuten vorzunehmen. Mit den nun angepassten Statuten erhält der Verein frauenaargau:

  • mehr Profil 
  • die Vernetzung als Aufgabe kommt klar zum Ausdruck
  • Politiker*innen und Organisationen, die sich für die Gleichstellung von Frauen einsetzen, können unterstützt werden
  • der Verein hat mehr Spielraum, um das Angebot den zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten anzupassen
Bei Interesse können die Statuten über info@frauenaargau.ch angefordert werden.

Mitgliederbeiträge: neu in drei Stufen
Es braucht sehr viel Zeit und Aufwand, genügend finanzielle Mittel zu beschaffen, um die Ziele von frauenaargau erreichen zu können. Deshalb wurde an der Jahresversammlung vom 12.03.2020 entschieden, ein neues Beitragsmodell einzuführen. Damit kann für frauenaargau eine äusserst wichtige und verlässliche finanzielle Grundlage geschaffen werden. Gleichzeitig können auch finanziell weniger gut gestellte Frauen* Mitglied sein und werden.
Wir bieten neu folgende drei Beitragsstufen an:
Regulär-Beitrag CHF 50.- || Piccolo-Beitrag CHF 25.- || Solidaritäts-Beitrag CHF 75.- und mehr
Der Beitrag erfolgt ganz nach eigenem Ermessen. 
Du kannst uns unterstützen, indem du
bei uns Mitglied wirst und indem du hilfst, neue Mitglieder zu gewinnen. Herzlichen Dank!

Mitglieder Runder Tisch

Da alle Veranstaltungen der Organisationen des Runden Tischs abgesagt werden mussten, sind diesmal keine Hinweise im Newsletter bezüglich des Runden Tischs.

Wichtiger Hinweis: Absage der 1. Mai-Feiern im Aargau
Die 1. Maiveranstaltungen im Aargau müssen leider abgesagt werden. Es werden aber bereits Ersatz-Aktivitäten geplant und über weitere Schritte wird informiert. Hier geht es zur Medienmitteilung des Aargauischen Gewerkschaftsbundes.

Mitglieder frauenaargau

Buchtipp von Corinne Rufli: „Vorbild und Vorurteil. Lesbische Spitzensportlerinnen erzählen“
Das Buch unseres Mitglieds, der Badener Historikerin und Autorin Corinne Rufli, kommt trotz der momentan für alle sehr schwierigen Lage heraus: Wie offen konnte eine lesbische, heute 65-jährige ehemalige Profi-Handballerin in den 1970er-Jahren leben? Welchen Stellenwert hatte der Frauenbob anfangs der 1990er-Jahre? Ist das Coming-out für eine Fussballerin heute wirklich problemlos? In der Publikation sprechen 28 junge, aktive, und ältere schon längst „pensionierte“ Schweizer Top-Athletinnen aus allen Sportarten, von Rad, über Ski zu Fussball via Turniertanz und Marathon bis zu Speerwurf aus ihrem Leben, sehr persönlich und individuell. Da wird nicht nur mit Klischees aufgeräumt, sondern es werden auch neue wichtige Vorbilder sichtbar gemacht.
Das Buch ist ab dem 10. April lieferbar, bitte bestellt es bei eurer Lieblingsbuchhandlung aus der Region oder direkt beim Hier und Jetzt-Verlag. Mehr Infos zum Buch hier



Thema Gleichstellung

In der Krise halten Frauen* die Gesellschaft am Laufen
Zu Zeiten der Corona-Krise sind es vor allem Frauen*, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigt, überwiegt ihr Anteil in denjenigen Berufsgruppen deutlich, die existenzielle Lebensbereiche umfassen. So sind etwa jeweils deutlich über 70 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Lebensmittel-Einzelhandel, bei den Sozialversicherungen oder den Krankenhäusern weiblich. Bei den Kindergärten und Vorschulen sind es sogar über 90 Prozent. In allen Bereichen ist derzeit großer Einsatz, Mut und viel Improvisations- und Organisationstalent gefragt, um den beruflichen Alltag zu meistern.



Frauen*synode
vom 5. September 2020 in Sursee "Wirtschaft ist Care"
Klima- und Frauen*streik haben gezeigt, dass wir angewiesen sind aufeinander und auf eine intakte Natur. Wer eine menschliche Zukunft auf dem schönen und verletzlichen Planeten Erde will, braucht Sorgfalt, also Care. Care-Arbeit leisten vor allem Frauen*, gratis oder unterbezahlt. Ohne diese Arbeit kann niemand überleben. Doch für die noch herrschende Ökonomie zählen nicht die Bedürfnisse aller, sondern nur, was Geld einbringt. Eine solche Wirtschaft ist nicht zukunftsfähig.
5. September 2020 || Sursee || Infos und Anmeldung hier


Buchtipp: "Unsichtbare Frauen" von Caroline Criado-Perez
Unsere Welt ist von Männern für Männer gemacht und tendiert dazu, die Hälfte der Bevölkerung zu ignorieren. Caroline Criado-Perez erklärt, wie dieses System funktioniert. Sie legt die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Erhebung wissenschaftlicher Daten offen. Die so entstandene Wissenslücke liegt der kontinuierlichen und systematischen Diskriminierung von Frauen* zugrunde und erzeugt eine unsichtbare Verzerrung, die sich stark auf das Leben von Frauen* auswirkt. Kraftvoll und provokant plädiert Criado-Perez für einen Wandel dieses Systems und lässt uns die Welt mit neuen Augen sehen. Die Reportage auf NDR gibt einen kurzen Einblick und Mirja Gabathuler hat für SRF einen ausführlicheren Beitrag zum "Gender Data Gap" gedreht.
Das Buch kann für CHF 23.90 zum Beispiel im Librium in Baden bestellt werden. Bitte bestellt eure Bücher in den lokalen Buchhandlungen und unterstützt sie so während der Pandemiezeit.


Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente
Wer ein Leben lang gearbeitet hat, verdient eine gute Rente. Doch die AHV-Renten sind zu tief und die Renten aus den Pensionskassen brechen ein. Gleichzeitig steigen Mieten und Krankenkassenprämien. Da bleibt immer weniger zum Leben übrig. Besonders gross ist der Rentenrückstand bei den Frauen*. In der Schweiz hat es genug Geld für anständige Renten – nicht nur für die Top-Verdienenden. Zur Initiative geht es hier

Kulturtipps

Veranstaltungen finden wegen der Corona-Pandemie keine statt. Deshalb hier ein paar Möglichkeiten, die von zuhause aus für Unterhaltung sorgen.

filmingo: das Arthouskino für zuhause

Auf der Schweizer Streamingplattform filmingo sind sorgfältig ausgewählte Kinofilme, zeitlose Klassiker und herausragende Dokumentarfilme zu finden. Alle Filme können für 8 CHF einzeln oder mit einem Monatsabo ab 9 CHF angeschaut werden.
Mehr Infos zu filmingo hier

Hier unsere Filmtipps :
Atlantique (2019) Mati Diop, Senegal
In einem Vorort von Dakar beschliessen die Arbeiter auf einer Baustelle, nachdem sie seit Monaten nicht mehr bezahlt worden waren, das Land übers Meer zu verlassen und in eine bessere Zukunft zu reisen. Unter ihnen ist Suleiman, der Geliebte von Ada, die einem anderen versprochen wurde. Wenige Tage nach der Abreise der Jungen verwüstet ein Feuer die Hochzeitsfeier der jungen Frau, und ein mysteriöses Fieber befällt die Mädchen in der Nachbarschaft.


Female Pleasure (2018), Barbara Miller, Schweiz
Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm #FEMALE PLEASURE. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaischpatriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbaren positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis – sie werden öffentlich diffamiert, verfolgt und bedroht, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstossen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht.


La vida es silbar (1998), Fernando Pérez, Kuba (Norinas Lieblingsfilm)
Fernando Pérez erzählt in seinem Spielfilm «La vida es silbar» von Havanna und von drei Menschen, die hier auf der Suche nach dem persönlichen Glück sind. Mariana, eine junge Ballett-Tänzerin, würde liebend gerne die Rolle der Giselle tanzen und begehrt genauso enthusiastisch die Körper junger Männer. Der Musiker Elpidio wurde als kleiner Junge von seiner Mutter Cuba verlassen, weil er nicht nach deren Wünschen geraten war. Jetzt lebt der Mischling von seinen Mutter-Mythen umrankt und lernt eine junge Umweltaktivistin kennen, die in Havanna per Heissluftballon gelandet ist. Julia schliesslich arbeitet als Pflegerin in einem Altersheim. Regelmässig überkommen sie Gähnanfälle, und sie schläft gar ein, als ihr besonderer Einsatz fürs Allgemeinwohl ausgezeichnet werden soll. Es gibt vieles, was Julia in ihrem Leben verdrängt. Allein beim Stichwort «Sex» fällt sie schon in Ohnmacht. Doch mit ihrem Hang zur Verdrängung, lernt Julia, ist sie nicht allein.


Tomorrow (2015), Mélanie Laurent, Cyril Dion, Frankreich
Das ist der Film zur Zeit - und über sie hinaus. Denn: Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder und jede von uns dazu beitragen könnten? Der inspirierende Film von Mélanie Laurent und Cyril Dion trifft den Nerv der Zeit. Wo auch immer er in den Kinos gelaufen ist, wurde er zum absoluten Publikumsliebling. Ein Film, der Mut macht!


Sofakultur: Kultur zuhause auf dem Sofa geniessen
Eine Initiative von KOLT, dem Oltener Kulturmagazin, ermöglicht es Kulturschaffenden , auch in diesen Zeiten aufzutreten. Mit 25.- kann ein Monat lang Kultur genossen werden. Beiträge unter anderem von Lisa Christ (Bühnenpoetin), Denise Donatsch (Singer-Songwriterin) oder Ursula Berger (Tanzpädagogin) können über diese Plattform genossen werden.
Mehr Infos hier

Podcast: Die weibliche Seite der Reformation

In der Zeitblende lernen wir in einem Spaziergang durch die Zürcher Altstadt ein paar dieser Frauen kennen. Die beiden Historikerinnen Mirjam Janett und Jessica Meister erzählen von Katharina von Zimmern, der Äbtissin des Fraumünsters, die auf ihre Macht verzichtete und so der Reformation half. Oder von Anna Reinhart, der Frau von Huldrych Zwingli. Und wir hören von Marie Dentière, die in Genf um ihr Recht auf das öffentliche Wort kämpfte.
Mehr Infos hier


Diverses

Hilf Jetzt: Gemeinsam gegen Corona
Organisiere dich im Freundeskreis, um andere Menschen zu unterstützen. Finde Hilfe, wenn du oder eine andere Person, die du kennst, Unterstützung benötigen. Bei www.hilf-jetzt.ch findest du Kontakte und Tipps für die Selbstorganisation. Danke für deine Mithilfe!


Hilfe suchen und Hilfe annehmen ist ein Zeichen von Stärke und Selbstverantwortung
Beobachtungen aus China zeigen, dass in Zeiten der Isolation und Quarantäne auch die Zahlen der häuslichen Gewalt steigen. Im Aargau und Solothurn haben wir die Beratungsstelle Opferhilfe, an die man sich wenden kann, wenn man selbst betroffen ist oder Menschen kennt, die betroffen sind. Sie behandeln alle Informationen vertraulich. Auch die Frauenzentrale bietet Hilfe durch die Anlaufstelle Häusliche Gewalt.


Spenden: für Familien und Alleinstehende und geflüchtete Menschen
Die Lage ist dramatisch. Die Folgen der Corona-Krise sind nicht nur gesundheits- und wirtschaftspolitisch schwerwiegend. Sie stürzen auch zahlreiche Familien und ältere Alleinstehende in eine akute Notsituation. Die Menschen sehen sich in ihrer Existenz bedroht, wie die bei uns eintreffenden Anfragen um Hilfe deutlich zeigen.
Immer mehr Menschen suchen als Flüchtlinge Schutz in Griechenland. Die Lage auf den Inseln der Ägäis und an der griechisch-türkischen Grenze spitzt sich dramatisch zu. Caritas Schweiz unterstützt Flüchtlinge in Griechenland mit Nothilfe und mit Beratung in sozialen Zentren.
Mehr zu Caritas hier

für frauenaargau
Norina Schenker

www.frauenaargau.ch

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Verein frauenaargau
5000 Aarau
Schweiz