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Newsletter September 2021
Liebe Mitglieder, liebe Interessierte

 Mitteilungen und Vereinsaktivitäten von frauenaargau

Worte der Präsidentin
Vernetzen und Frauen* mit ihren Kompetenzen sichtbar machen, gehört zur DNA von frauenaargau. Das wurde auch an unserer Retraite, bei der wir gemeinsam eine Vision entwickelten, deutlich. Die aktuell stattfindenden frauenaargau-Spaziergänge sind gute Gelegenheiten, Frauen* und Frauenprojekte sichtbar zu machen, Frauen* zu verbinden und ein Stück Weg miteinander unterwegs zu sein, so dass unser Netzwerk immer stärker und dichter wird und wir gemeinsam Gleichstellungsmissstände aufzeigen und verändern können. 

Amanda


Vorstands-Retraite auf dem Rügel bei Seengen
Im August traf sich der Vorstand auf dem Rügel – dem Tagungszentrum, in dem vor 30 Jahren die erste frauenaargau-Tagung stattgefunden hatte (damals noch unter dem Namen FrauenLandsGemeinde Aargau) - um sich einen ganzen Tag lang mit den Aktivitäten und Aufgaben des Vereins und des Vorstands auseinanderzusetzen und eine gemeinsame Vision zu entwickeln, die bald auch auf der Website öffentlich sein wird. Genauen Beobachterinnen ist sicher aufgefallen, dass wir ein neues Gesicht im Vorstand haben. Lilian Suter engagiert sich neu auch im Vorstand von frauenaargau und stellt sich im Oktober-Newsletter vor.

(v.l.n.r.: Norina Schenker, Lilian Suter, Amanda Sager-Lenherr, Hülya Karatay, Anja Heinrich)

Frauenspaziergänge im Aargau: Wittnau, Aarau und Baden
Zwei der drei Frauenspaziergänge haben diesen Sommer schon stattgefunden. In einem kleinen Grüppchen führte im Juli Gertrud Häseli durch das Dorf Wittnau und stellte spannende Projekte der Gemeinde vor. Bei einem gemeinsamen Mittagessen unterhielten sich die anwesenden Frauen* über Politik und Literatur. Vielen herzlichen Dank an Gertrud für diesen wunderbaren Tag!
Der Aarauer Frauenspaziergang im August führte uns zu drei "Frauengärten": Zuerst zum Heimgarten, Lebensort für Frauen* mit einer psychischen Beeinträchtigung, wo wir mit einem kleinen Imbiss gestärkt wurden, danach zur von Frauen* geführten Alten Stadtgärtnerei und zu den Neuen Gärten des HEKS, einem Integrationsprojekt für Migrant*innen. Dort durften wir den Abend ausklingen lassen, gemütlich und zugleich angeregt austauschend, bei Süssgebäck und Getränk.
Auf den dritten Frauenspaziergang in Baden freuen wir uns, dieser steht nämlich noch an.
17. September 2021, 17-20 Uhr || Treffpunkt: vor dem Historischen Museum, Baden || Mehr Infos und Anmeldung hier


FrauenZeit am Samstag, 18. September in Kirchdorf (Obersiggenthal)

Ein ganzer Tag zum Erleben, Geniessen und Verwöhnen. Gönn dir ein paar entspannte Stunden zusammen mit deinen Freundinnen oder auch ganz für dich allein. Du kannst ganztags kommen und gehen, wie es für dich stimmt. Wähle aus dem vielfältigen Programm aus, wozu du Lust hast. Der Eintritt ist frei. Du bezahlst einfach deine Konsumationen und einen kleinen Beitrag an die Workshops.
frauenaargau organisiert ausserdem an diesem Anlass einen Kleider- und Büchertausch von 10-17 Uhr.
18. September 2021, 10-21 Uhr || Pfarrhaus Kirchdorf || Mehr Infos und Anmeldung hier


Ein klares JA für die "Ehe für alle", denn es ist genug Ehe für alle da
frauenaargau empfiehlt für die Abstimmung am 26. September klar ein JA für die "Ehe für alle". Das Schweizer Parlament hat am 18. Dezember 2020 mit grosser Mehrheit entschieden, dass die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet werden soll.Diese Gesetzesänderung – die "Ehe für alle" – ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt in Richtung Gleichstellung von homo- und bisexuellen Paaren mit heterosexuellen Paaren in der Schweiz.

mobiles Flyern für die EHE FÜR ALLE in St.Gallen - Junge ...

Hinweise und Aktivitäten Runder Tisch

Aargauischer Katholischer Frauenbund (AKF)

Pfefferoni: Leselust in der Bibliothek Baden
In der Stadtbibliothek Baden Leselust-Abend gemeinsam mit der Bibliothek Baden, dem Netzwerk Asyl und der Landeskirche Aargau organisiert: Usama al Shamani liest aus seinem Buch: "Im Fallen lernt die Feder fliegen".

1. September 2021, 19:30 bis 21 Uhr || Stadtbibliothek, Baden || Mehr Infos hier

Der Seele Flügel geben und den Füssen guten Boden
Ein Impulsabend zum Thema Kraft schöpfen – Schöpfungskraft mit Caroline Küng.
30. September 2021, 19:30 bis 21 Uhr || Kath. Pfarreizentrum St. Sebastian, Karl-Moser-Foyer, Schartenstrasse 155, 5430 Wettingen || Mehr Infos und Flyer hier


Verstärkung in der Fachgruppe Politik und Gesellschaft:
Ja, genau dich suchen wir!
DIR sind frauen*- und gesellschaftspolitische Themen wichtig.
DIR gefällt der Austausch mit anderen Frauen*.
DU möchtest deine Anliegen und Ideen in einer gut vernetzten und vielfältig wirkenden Frauenbande einbringen.
DU hast Lust auf tolle Weiterbildungsangebote.
Make up! DU bist willkommen im Aargauischen Katholischen Frauenbund AKF. Wir sind eine weltoffene Organisation und brauchen Verstärkung in der Fachgruppe Politik + Gesellschaft. Melde dich bei Fragen oder gerne auch zum Schnuppern bei Merice Rüfenacht, Geschäftsstelle AKF, Neuenhoferstrasse 101, 5400 Baden, 056 668 26 42 / 079 689 60 25 info@frauenbund-aargau.ch ||www.frauenbund-aargau.ch || www.frauenbund.ch

Aargauische Evangelische Frauenhilfe
(AEF)
Neue Homepage
Wir freuen uns Ihnen unseren neuen Werbeauftritt vorzustellen.
Unter der bekannten Adresse frauenhilfe-ag.ch präsentiert sich die Homepage der AEF, nach technischer, optischer und vor allem inhaltlicher Überarbeitung nun grundlegend modernisiert und erneuert. Neben einem modernen Auftritt stand vor allem die Anpassung der Inhalte an die Bedürfnisse unserer Zielgruppen im Fokus der Neugestaltung. So erhalten Sie neu ohne grossen Suchaufwand einen detaillierten Überblick über unser Beratungsangebot und über die Geschichte des Obstgartens. Auf unserer Seite "Aktuelle Beiträge" werden wir Sie auf dem Laufenden halten.
Wir wünschen Ihnen eine spannende Entdeckungsreise auf unserer neuen Homepage mit vielen neuen Informationen und Erkenntnissen.
Selbstverständlich freuen wir uns über Ihr Feedback und sind für Anregungen und Anmerkungen genauso dankbar wie für Lob oder Kritik. Benutzen Sie hierfür doch einfach unsere E-Mail unter dem Button "Kontakt".

Jahresversammlung 2021
Die Jahresversammlung vom 5.6.2021 wurde schriftlich durchgeführt. Das Protokoll, die Rechnung und der Jahresbericht 2020 wurden genehmigt. Der Vorstand mit Ursa Dietiker als Präsidentin, Liselotte Käser Felder als Vizepräsidentin, Christine Lehmann, als Vorstandsmitglied und Geschäftsführerin, Katrin Schmid als Vorstandsmitglied und Elsbeth Gloor als Vorstandsmitglied, wurde bestätigt. Als Revisoren der AEF wurden Silvia Ursprung und Franz Melliger gewählt. Die Statutenänderungen per 5.6.2021 wurden ebenfalls genehmigt. Neu ist die Mitgliedschaft auch für juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts möglich. Der Mitgliederbeitrag beträgt 100.00 Franken. Der Mietgliederbeitrag für Einzelmitgliedschaft beträgt 30.00 Franken. In Zukunft kann die Jahresversammlung auf schriftlichem oder elektronischem Weg durchgeführt werden. Neu ist es für Mitglieder der AEF möglich, bis 14 Tage vor der Jahresversammlung Anträge einreichen. Die Amtszeit der Vorstandmitglieder und der Revisoren beträgt neu 2 Jahre. Der Vorstand gratuliert den neu gewählten Revisoren Silvia Ursprung und Franz Melliger herzlich zur Wahl und freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihnen. Er bedankt sich bei den Mitgliedern für ihre Teilnahme an der schriftlichen Jahresversammlung und ihre Treue zur Frauenhilfe. Ein Dank geht auch an die beiden Stimmenzählerinnen Therese Hochstrasser und Rosmarie Weber für ihre gewissenhafte Arbeit.

Bildung und Propstei, Schwerpunkt Frauen* und Gender


Gottesdienst: Gleichberechtigung.Punkt.Amen. Maria von Magdala
An jedem 22. im Monat Gottesdienst vor einer anderen Kirchentüre! Damit das Feuer der vielen Initiativen wie „Gleichberechtigung. Punkt, Amen“, „Maria 2.0“, das Donnerstagsgebet von Kloster Fahr oder „Wir haben es satt“ weiter brennt, feiern wir vor der Kirchentüre, um den Skandal weithin sichtbar zu machen. Mit Markus Heil und Claudia Nothelfer.

22. September 2021, 19:00 Uhr || VOR der Kath. Kirche, Wettingen || Mehr Infos hier



Jin Shin Jyutsu - Einkehrtag: Mit dem Leben strömen
Das innere Gleichgewicht finden, mich mit der Quelle des Lebens verbinden – das sagt sich leichter als es sich im Alltag leben lässt. Im Kurs erhalten Sie Impulse aus dem Jin Shin Jyutsu, einer alten japanischen Kunst zur Harmonisierung von Körper, Seele und Geist. Jin Shin Jyutsu wirkt durch die eigenen Selbstheilungskräfte. Zur Anwendung werden nur zwei Hände gebraucht. Dazu gibt es einfache Bewegungsmeditationen und Zeiten der Stille um Raum und Kraft zu schöpfen und wieder in den Lebensfluss zu tauchen. Die Einkehrtage sind in sich abgeschlossen. Es werden jeweils andere Schwerpunkte und ausgewählte Behandlungssequenzen aufgegriffen.
25. September 2021, 9:30-15:30 Uhr || Propstei Wislikofen || Kosten: CHF 70 plus Mittagessen CHF 28 || Mehr Infos und Anmeldung hier

Safe the Date: 25. ökumenisches FrauenKirchenFest in Baden am 22. Oktober
2021
Thema des diesjährigen FrauenKircheFestes ist "Wo Tradition und Transformation miteinander tanzen …". Nach einem Frauengottesdienst in der reformierten Kirche Baden ist ein Mahl mit Tischreden geplant. Referentinnen sind Vera Becker (Co-Präsidentin Junge Grüne Aargau, Baden) und Imelda Abbt (Theologin und Philosophin, in jungen Jahren Ordensfrau, dann langjährige Leiterin der Probstei Wislikofen, Dozentin an der Senior*innenuniversität Luzern, ein Porträt findet sich u.a.). Es ist zudem geplant die Hörinstallation «Die illegale Pfarrerin» Das Leben von Greti Caprez-Roffler 1906 – 1994 im Oktober nach Baden zu holen. Mehr zum ökumenischen FrauenKircheFest hier

Frauenzentrale Aargau
Frauenportraits - 100 Jahre Frauenzentrale - FrauenStimmen
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Frauenzentrale Aargau veröffentlicht die Frauenzentrale im Laufe des Jahres 52  Frauenporträts. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden – jede Frau* soll ihre Stimme erheben – stehen wir zu unseren Meinungen und Sichtweisen, denn diese sind wichtig, wir brauchen alle Stimmen um das Ganze zu sehen. Zu den Frauenportraits geht es hier


Stiftung SWONET

«SWONET ON STAGE» eine neue News- und Scoutplattform
Die NEWS-Plattform mit Artikel über Frauen* und/oder von Frauen* geschrieben, zeigt Berufseinsteigerinnen dass Frauen* in allen Branchen und Positionen angekommen sind. Nicht nur der Anteil der Artikel über Frauen* muss erhöht werden, sondern auch der Anteil an Artikel von Frauen*. SWONET ON STAGE bündelt einerseits bestehenden Artikel und Beiträge, bieten jedoch in Zukunft Jung-Journalistinnen eine Plattform für die Veröffentlichung eigener Artikel. Hier geht es zur Website.
SWONET ON STAGE unterstützt Expertinnen dabei sichtbarer zu werden und widerlegt so das gängige Argument «Wir finden keine Frauen*». Unter der Rubrik «Datenbanken“ ist eine Übersicht zu den bestehenden Expertinnen-Datenbanken der Schweiz aufgeführt.

Eine Zusammenfassung bestehenden Studien und Analysen, zum Thema „Frauen* in der Schweiz“, aus Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft, ist ein weiterer Schritt, um das Thema „Gelebte Gleichstellung“ effizient angehen zu können. SWONET ON STAGE bietet einen Überblick zu den Quellen.

https://swonetonstage.ch/wp-content/uploads/2021/06/Microfon2.jpg

Hinweise der Einzelmitglieder von frauenaargau

Hier können Mitgliedsfrauen* von frauenaargau ihre Aktivitäten oder Hinweise auf Veranstaltungen in ihrer Region platzieren lassen. Einfach ein Mail an newsletter@frauenaargau.ch schreiben. Wir freuen uns, wenn ihr eure Hinweise hier im Newsletter teilt.

Frauentreff «Frauen am 7.» in Aarau
Dagmar Bujack, Marianne Saputo und Margrit Schärer der Ref. Kirche Aarau laden regelmässig alle interessierten Frauen* am 7. des Monats zum unkomplizierten Austauschen ein. Am Mittwoch, 7. September, Treffpunkt: 18 Uhr, Aarauer Stube, beim Bahnhof Aarau, ohne Anmeldung.
Themen: Was den Frauen* "grad zuvorderst ist" und "(Alters)-Armut unter Frauen*" Kontakt: dagmar.bujack@ref-aarau.ch

Gute Neuigkeiten und Errungenschaften

Panorama-Projektion Hommage 2021
Vom 6. bis am 13. August 2021 brachte die Panorama-Projektion Hommage 2021 – 50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht den Bundesplatz zum Leuchten. Hommage 2021 projizierte täglich die Schweizer Frauengeschichte auf die Fassaden des Bundeshauses, der Nationalbank und der Bernischen Kantonalbank. Es war ein gesamtschweizerisches Projekt mit Bildmaterial aus allen Landesteilen, das die Pionierinnen von 50 Jahren Frauenstimm- und Wahlrecht im politischen Zentrum feiert und ehrt. Hast du es in dieser Zeit nicht nach Bern geschafft? Dann kannst du die eindrückliche Projektion hier auf der Website als Film anschauen.

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Anna 1971 – Online Spiel

Begib dich auf eine interaktive Zeitreise ins Jahr 1971 und promote als Anna das Frauenstimmrecht. Die interaktive Fiktion wurde durch die SRG SSR zum Jubiläum produziert. Das Spiel ist kostenlos und steht in den vier Landessprachen zur Verfügung. Zum Spiel geht es hier.


Literaturliste von CH2021
CH2021 hat eine Liste mit den wichtigsten Büchern und Links rund um die Einführung des Schweizer Stimmrechts für Frauen* und seine Wegbereiter*innen zusammengestellt. Danke für diese wichtige Zusammenstellung! Hier geht es zur Sammlung.



Bundesamt für Statistik: Newsletter Demos 1/2021 "FRAUEN"
2021 ist ein besonderes Jahr für die Gleichstellung: Die Schweiz feiert 50 Jahre Frauenstimmrecht (7. Februar 1971), 30 Jahre Frauenstreik (14. Juni 1991) und 25 Jahre Gleichstellungsge- setz (1. Juli 1996). Aus diesem Anlass widmet sich die Ausgabe 1/2021 des Newsletters Demos den Frauen*. Beleuchtet werden insbesondere ihre demografischen Merkmale sowie ihre Situation in den Bereichen Bildung, akademische Laufbahn und Politik. 

Rund um Gleichstellung

Appell zum Schutz von Frauen*, Mädchen und LGBTIQ+ Personen aus Afghanistan
Es gibt bereits klare Anzeichen, dass die Situation in Afghanistan für Frauen*, Mädchen und LGBTIQ+ Personen lebensbedrohlich ist. So gibt es Berichte über Frauen* und Mädchen, die von den Taliban entführt und an ihre Kämpfer zwangsverheiratet werden. Frauen*, Mädchen und LGBTIQ+ Personen brauchen dringend Schutz vor der Gewalt durch das Taliban-Regime! Mit einem dringenden Appell fordern der cfd und andere Organisationen die Schweizer Regierung zu raschem Handeln auf. Zum Appell geht es hier.

Rentendemo am 18. September in Bern
Frauen* erhalten noch immer rund einen Drittel weniger Rente als Männer. Doch statt die zu tiefen Frauenrenten zu verbessern, plant das Parlament mit der Erhöhung des Frauenrentenalters genau das Gegenteil: einen Rentenabbau zulasten der Frauen*. So kann es nicht weitergehen! Unsere Arbeit verdient gute Renten. Deshalb findet in Bern die Demo mit der Forderung "Hände weg von unseren Renten! AHV 21 – so nicht!" statt.
18. September 2021, 13:30 Uhr || Schützenmatte: Treffpunkt und Demonstration || Mehr Infos hier


Jahresveranstaltung 2021: 25 Jahre Gleichstellungsgesetz - wo stehen wir?
In diesem Jahr feiern wir in der Schweiz 25 Gleichstellungsgesetz (GlG). Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Frauenrechtsbewegung in der Schweiz, zumindest in rechtlicher Hinsicht. Aber wie sieht es in der Realität aus? Die Bundesverfassung schreibt einerseits vor, dass «das Gesetz die Gleichstellung in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vorsieht» und stellt andererseits sicher, dass Frauen und Männer «Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit haben». Ist das 2021 die Realität? Programm: 16:15 Keynote, 17:00 Workshops, 18:15 Dinner-Aperitif & Austausch, 19:15 Podium mit den Workshopleiter*innen.
30. September 2021, 16: 15 Uhr || Bern (genauer Ort wird noch bekannt gegeben) || Anmeldung und weiter Infos hier


Unbezahlte Arbeit 2020: Frauen* leisten 50 % mehr Haus- und Familienarbeit als Männer

Die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt: Die zeitliche Gesamtbelastung für bezahlte und unbezahlte Arbeit betrug im Jahr 2020 sowohl bei Frauen* als auch bei Männern ab 15 Jahren rund 46 Stunden pro Woche. Frauen* wendeten mehr Zeit für Haus- und Familienarbeit auf. Umgekehrt setzten Männer im Durchschnitt mehr Zeit für bezahlte Erwerbsarbeit ein. Seit 2010 nimmt der Zeitaufwand der Männer für Haus- und Familienarbeit jedoch stetig zu und ihre Erwerbsarbeitszeit nimmt ab. Zum Bericht geht es hier.

Schattenbericht des Netzwerks Istanbul Konvention
Nachdem der Bund am 18. Juni 2021 seinen Bericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in der Schweiz veröffentlicht hat, publizieren Fachstellen und NGOs ihre Sicht in einem eigenen Schattenbericht zuhanden des Europarates: Täglich zeigt sich in ihrer Arbeit, dass es weiterhin am politischen Willen und ausreichend finanziellen Mitteln für die nötigen Massnahmen gegen Gewalt und zugunsten der Betroffenen fehlt. Damit trägt der Schweizer Staat eine Mitverantwortung an den Gewaltsituationen.


#NetzCourage: gegen Hassrede, Diskriminierung und Rassismus im Internet 
Digitale (geschlechtsspezifische) Gewalt ist ein reales und weitverbreitetes Problem, das bisher von der Schweiz nicht ernst genommen wird. «Digitale Gewalt ist Gewalt. Auch ohne blaue Flecken und Knochenbrüche kann Digitale Gewalt töten. Dies muss im Strafgesetz verankert werden und die Unterstützung der Betroffenen staatlich finanziert werden.», sagt Jolanda Spiess-Hegglin, Geschäftsleiterin von #NetzCourage. An griffigen Gesetzen sowie nachhaltig und vollständig finanzierten Unterstützungs- und Präventionsangebot fehlt es bisher jedoch. Du kannst das Netzwerk unterstützen, indem du Mitglied wirst.


Dokumentation von arte: #dreckshure
Die Doku zeigt anhand zahlreicher Beispiele von Hasskommentaren das ganze Ausmaß des Frauenhasses und geschlechtsspezifischer Gewalt, die im Internet mehr oder weniger ungestraft ausgeübt wird. Doch warum fällt die Unterdrückung von Minderheiten im Internet auf fruchtbaren Boden? Und wer sind die Profiteure? In der Dokumentation kommen Frauen aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichsten Lebenswelten zu Wort. Zur Dokumentation geht es hier.



Manifluid vom Fraumünsterhof21
«Wenn Frauen* die Schweiz gestalten, … » Im Gegensatz zu einem Manifest, das strenge Thesen vertritt, ist unser Manifluid stetig im Wandel. Es besteht aus Aussagen, die den Satz «Wenn Frauen* die Schweiz gestalten … » komplettieren. Jede* kann ihrer Visionskraft darin Ausdruck verleihen. Es ist erweiterbar, offen und vielfältig. Hier auf der Website läuft es euch in violetter Gestalt über den Weg.


Kulturtipps im Aargau und Region

4. Fotofestival Lenzburg 2021: re:sources
Unter dem Übertitel «re:sources» des für 2021/2022 als Doppelausgabe konzipierten Fotofestivals, legt die diesjährige vierte Edition einen besonderen Fokus auf Fotografinnen und ihr Werk.
Die Hauptausstellung des diesjährigen Festivals heisst «The Lives of Women» und zeigt Bilder der amerikanischen Fotografin Mary Ellen Mark. Sie wird seit 20 Jahren erstmals wieder in der Schweiz gezeigt – im Stapferhaus, das kürzlich mit dem Europäischen Museumspreis ausgezeichnet wurde. Die grosse Neuheit am Fotofestival Lenzburg 2021 ist die Openair-Ausstellung der prämierten Bilder des namhaften SONY World Photography Awards. Mit kuratierten Gruppen- und Einzelausstellungen, Führungen und begleitenden Veranstaltungen bietet die 4. Edition des Festivals zahlreiche Möglichkeiten der Begegnung und des Austauschs zwischen Teilnehmenden und Festivalbesucher:innen.
4. September bis 3. Oktober 2021 || sechs Ausstellungsorte in Lenzburg und Aarau || Mehr Infos hier



Film und Diskussion: Take and Run
Sezim ist 19 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie im konservativen kirgisischen Hinterland. Sezim will unbedingt studieren. Damit widersetzt sie sich dem Willen ihrer Eltern. Sie fasst deshalb den Entschluss, ihr Elternhaus heimlich zu verlassen, um sich in der Hauptstadt Bischkek für ein Stipendium zu bewerben. Doch dort wird sie Opfer des Brautraubs und findet sich plötzlich auf ihrer eigenen Hochzeit wieder.
Maria Brendle, die Regisseurin, will Frauen* Mut machen, für sich und ihre Rechte einzustehen. Einführend erzählt sie uns kurz, wie sie zu diesem Thema gekommen ist, über ihre zweimonatige Reise durch Kirgistan und wie sie von diesem Land mit seinen Menschen und deren Kultur nicht mehr losgekommen ist. Nach der Vorführung freuen sich die Regisseurin und Produzentin, alle Fragen aus dem Publikum zu beantworten – ergänzt mit unterhaltsamen Making-off-Sequenzen.
5. September 2021, 11 Uhr || Odeon Brugg || Benefizveranstaltung, Eintritt: CHF 15 || Mehr Infos und Ticket hier


"Trotz allem, Gardi Hutter"
Dicker Bauch, braunes Flickenkleid, Wuschelperücke – mit der «tapferenHanna», einer Frauenfigur fern aller Schönheitsideale, eroberte Clownin Gardi Hutter in den letzten vierzig Jahren die Bühnen der Welt. Nun blickt die mittlerweile 68-Jährige auf ihr ereignisreiches Leben zurück. Drei Brüder und ein streng katholisches Elternhaus prägen die ersten Lebensjahre im St. Galler Rheintal, gefolgt vom rebellischen Aufbruch im Zuge der 1968er-Bewegung. Gardi Hutter wird zur Suchenden, überschreitet Grenzen, lebt in Paris, Rom und Mailand, trifft ihre grosse Liebe, sucht über Jahre nach ihrer eigenen Clownfigur. 1981 gelingt der Durchbruch. Neben den beruflichen Höhepunkten und dem privaten Glück als Mutter wird auch offen über die Kluft zwischen Erfolg und persönlich schwierigen Jahren in der Lebensmitte erzählt. Es ist die Biografie einer der international erfolgreichsten Schweizer Künstlerinnen. Mit integriertem Werkbuch, in dem Gardi Hutter selbst beschreibt, wie sie das Programm "Die Schneiderin" entwickelte.
9. September 2021, 19:30 bis 21 Uhr || Schulhaus Vinci, Suhr || Eintritt: CHF 10 || Mehr Infos hier


Kulturfestival: Frauen* in die Werkstatt

Vom 11.–19. September findet das transdisziplinäre, überregionale Kulturfestival «Frauen* in die Werkstatt!» in der Werkstatt im Demuth Areal Baden statt. Es will auf die Benachteiligung der Frau* in Kultur und Kunst aufmerksam machen. Frauen* sind lustig, kreativ, innovativ und das soll ein breites Publikum endlich zu sehen bekommen und selbst erleben. «Frauen* in die Werkstatt!» ist zum Zuschauen, Mitmachen und Austauschen. Von Frauen* für Alle.
11.-19. September 2021 || Werkstatt im Demuth Areal, Oberstadtstrasse 1 Baden || Mehr Infos und Ticket hier


Buchvernissage und Konzert: "Ih will alles!" Streikportraits und Big Zis & Band
Gemeinsam mit der Autorin Julia Haenni und der Fotografin Mali Lazell wird zur Aargauer Buchvernissage ihres Buches mit Porträts vom feministischen Streik 2019 eingeladen. Die Lesung wird von einer Diskussion und anschliessendem Konzert von BIG ZIS begleitet. Auf dass die Anliegen der Streikenden nicht so schnell wieder vergessen gehen! Auf dem Tron des Schweizer Rap: clever, dringlich, groovig. Seit einem viertel Jahrhundert steht Big Zis auf der Bühne. Sie hat 4 Alben und 5 EPs veröffentlicht, hunderte Konzerte gespielt, über 30 Videoclips gedreht, einen SMA, einen Preis für das beste Schweizer Musikvideo für ihre Arbeit als Regisseurin und einen Schweizer Musikpreis gewonnen – und 3 Kinder geboren und aufgezogen. Und soeben wurde ihr der Zürcher Kunstpreis zugesprochen. Hier geht es zu einem der Videos von Big Zis. Die höchste Ehrung, welche die Stadt Zürich vergeben kann. 20:00 Buchpräsentation "ICH WILL ALLES!", 22:00 Konzert BIG ZIS & BAND
23. September 2021, 19:30 Uhr || Royal Baden || Tickets: 15.- hier || Weiter Infos hier


Kukuk Comedy Night

Lisa Christ: Die charmante Bühnenpoetin braucht neue Schuhe und widmet sich Alltagsthemen, dem Leben als Frau und Selbsterkenntnissen, die oftmals mit Witz gespickt, aber niemals gleichförmig sind. Kiko: Der dominikanische Ostschweizer und Tausendsassa erzählt unglaubliche, aber wahre Geschichten aus seinem vielschichtigen Leben und zeigt Humor in allen Lebenslagen. Duo Full House: Das sympathische und vielseitig talentierte Duo bietet ein Feuerwerk aus witzigen Wortgefechten, virtuoser Musik und Schwindel erregender Artistik.
25. September 2021, 20 bis 23 ||  Mehrzweckhalle, Unterkulm || Eintritt: CHF 30/20 || Mehr Infos hier

Lisa Christ • Ich brauche neue SchuheLisa Christ

Lesung: "Moralisch defekt" von Lisbeth Herger analog/digital
In «moralisch defekt» (Hier und Jetzt 2020) erzählt Lisbeth Herger die Geschichte der Dienstmagd Pauline Schwarz (1918–1982). Die Autorin und Journalistin arbeitet in dem Buch auf packende Weise die Folgen der patriarchalen Vorurteile von Psychiatern und Richtern heraus – ein Gutachten der Zürcher Klinik Burghölzli von 1942 bezeichnete sie als «moralisch defekt». Herger bot sich eine ausgezeichnete Quellenlage in Form von Gerichtsurteilen, Vormundschaftsakten, Gutachten und Scheidungspapieren; auf diesen Grundlagen zeichnet sie spannend und faktengenau zugleich das Leben einer Frau aus der Unterschicht im 20. Jahrhundert nach, die sich gegen das einengende Frauen-Rollenbild ihrer Zeit auflehnte. Eine Kooperationsveranstaltung des Literaturhaueses mit der Kulturkommission Lenzburg.
26. September 2021, 11:45 bis 12:15 Uhr || Aargauer Literaturhaus, Bleicherain 7, 5600 Lenzburg oder digital || Eintritt: CHF 15/10 || Mehr Infos hier

Lisbeth Herger

Diverses

Buchtipp: "Die Erschöpfung der Frauen - wider die weibliche Verfügbarkeit" von Franziska Schutzbach
Warum von Frauen alles erwartet, aber wenig zurückgegeben wird. In ihrem neuen Buch „Die Erschöpfung der Frauen. Wider die weibliche Verfügbarkeit“ (erscheint am 1. Oktober 2021) legt Franziska Schutzbach, Soziologin, feministische Aktivistin und fem!-Dozentin, den Finger in die Wunde eines Systems, das an einem überholten Frauenbild festhält und damit das Wohl aller aufs Spiel setzt. Doch Frauen* sind ihrer Erschöpfung keineswegs hilflos ausgeliefert. Franziska Schutzbach zeigt emanzipatorische Praxen und Ideen auf, mit dieser Situation umzugehen: daraus können nicht nur Frauen* lernen. Sondern die ganze Gesellschaft.

Die feministische Fakultät organisiert eine Lesung am 5. November 2021, 18.30-20:30 Uhr für CHF 20.- bis 45.- und einen Workshop am 6. November 2021, 9 bis 16.30 Uhr für CHF 275.- bis 450.- in Zürich. Mehr Infos hier

Filmtipp: Eine queere Familie vor 100 Jahren
Um ihre Freundin Helene Müller und deren Kinder zu ernähren, lebte die Mainzerin Maria Einsmann zwischen 1919 und 1931 in Männerkleidern als Joseph Einsmann - der neue Film "Frau Vater" erzählt ihre Geschichte. Trailer und digitale Ausleihe hier

Filmtipp: DIE PAZIFISTIN – Gertrud Woker, erste Privatdozentin für Chemie an einer Schweizer Hochschule
Eine vergessene Heldin, zu Unrecht aus dem historischen Gedächtnis gestrichen. Gertrud Woker setzte sich als eine der ersten Professorinnen Europas beharrlich für Frauenrechte und Frieden ein. Geschlechterdiskriminierung und Kriegstreibereien zum Trotz forderte sie Konventionen ihrer Epoche heraus und wurde zu einer Inspiration selbstbestimmter Frauen*, dazumal wie heute. Der animierte Dokumentarfilm DIE PAZIFISTIN erzählt collagenhaft das Leben und ihre Errungenschaft dieser faszinierenden Frau*. Durch Tagebucheinträge, wissenschaftliche Berichte und Gedichte von Gertrud Woker selbst, berührt der Film durch Nahbarkeit und Ehrlichkeit. DIE PAZIFISTIN ist gleichermassen biografisch wie auch eine Dokumentation des damaligen Zeitgeschehens und beleuchtet dieses aus der Perspektive einer mutigen Frau, die zu Lebzeiten nicht zum Schweigen gebracht werden konnte. Ab September 2021 in den Schweizer Kinos! Zum Trailer geht es hier.

Die Pazifistin | 56. Solothurner Filmtage
für frauenaargau
Norina Schenker

www.frauenaargau.ch

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Verein frauenaargau
5000 Aarau
Schweiz