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Newsletter Januar/Februar 2022
Liebe Mitglieder, liebe Interessierte

Mitteilungen und Vereinsaktivitäten von frauenaargau

Worte vom Vorstand
Kürzlich spätabends im Zug, im Abteil gegenüber sitzt eine junge Frau*, einen grossen Reisekoffer zu Füssen. Es setzt sich ein älterer Mann dazu, beginnt ein Gespräch, setzt es auf Englisch fort, da Muttersprache der Reisenden. Woher sie komme, wohin sie gehe, seit wann sie wo in der Schweiz gewesen sei und weshalb, was sie studiert habe, wo und wann. Die Frau* beantwortet freundlich, wenn auch sichtlich unangenehm berührt, alle Fragen. Schaut sich die Fotos der 23 Grosskinder des Mannes an. Kommentiert immer wieder, «oh wow». Sucht irgendwann hastig in ihren Taschen, greift zu Handy und Kopfhörern, gibt sich beschäftigt, wird wieder unterbrochen. Eines der Grosskinder rappe, «hören Sie nur!»
Ich bitte den Mann nach kurzem, die Musik einzustellen, was er nach einigem Zögern tut, worauf er die Beine auf den gegenüberliegenden Sitz legt (der Frau* somit den Weg versperrt) und vorübergehend eindöst. Beim Aussteigen am Zürcher HB sage ich zu der Frau*, dass sie nicht so freundlich sein müsse, dass sie das Recht habe, Stopp zu sagen, wenn sie ihre Ruhe wolle. «Oh it’s okay, really…I didn’t mind!» antwortet sie.
Was ich mir wünsche fürs 2022? Dass wir, künftig oder noch besser weiterhin, – und bei aller Liebe für und Rücksicht auf unsere Mitmenschen – unsere Grenzen erstens wahrzunehmen wagen und diese zweitens deutlich und bestimmt kommunizieren, wider aller gesellschaftlich anerzogener Freundlichkeit. 
In diesem Sinne: Allen ein glückliches, selbstbestimmtes und freudvolles neues Jahr!
Wir freuen uns schon jetzt auf den Austausch mit euch an unserem Jubiläumsanlass im Mai – Save the date, es lohnt sich!

Lilian
Vorstandsmitlgied frauenaargau

Rückblick: frauenaargau liest vor – anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen*
An besagtem Abend durften wir in kleiner Runde durch die Vorlesenden einen Einblick in drei Bücher erhalten, in welchen sich die Autor*innen aus ganz verschiedenen Blickwinkeln mit dem Thema sexualisierte Gewalt an Frauen* auseinandersetzen. Die vorgestellten Bücher waren «Sexismus» von Susan Arndt, «Erzählen als Widerstand» von Edgar Platen und «Vergewaltigung» von Mithu M. Sanyal. Die anschliessende gemeinsame Diskussion, so angeregt wie inspirierend, liess die Zeit wie im Flug vorbeiziehen. Wir freuen uns schon jetzt auf eine nächste Leserunde zu einem anderen Thema.


Save the Date: 16. März, Mitgliederversammlung frauenaargau
Mittwoch, 16. März, am Abend. Ort und genaue Zeit folgen noch. Wir hoffen fest, dass wir uns dieses Mal persönlich treffen und austauschen dürfen. Wir freuen uns auf euch!
16. März 2022, abends || Ort noch nicht sicher || Mehr Infos erhalten Mitglieder im Februar per Briefpost


Jubiläumsfeier von frauenaargau am 21. Mai 2022

Am 21. Mai werden wir gemeinsam mit euch ein Fest unter dem Motto "Bewegte Frauen* - ein Fest mit Visionen" feiern.
Am Nachmittag ab 14:30 Uhr sind Referate, Podium und Netzwerken im Grossratsgebäude geplant und am Abend ein Apéro riche mit Tanz. Für alle, die sehr beschäftigt sind wird es auch möglich sein, nur am Nachmittag oder nur am Abend dabei zu sein. Schreibt euch das Datum aber bereits dick im Kalender ein. Mitglieder erhalten die Einladung gleichzeitig
mit der Einladung für die Mitgliederversammlung Mitte Februar.
21. Mai 2022, 14:30 bis 23 Uhr || Grossratsgebäude und Kultur- und Kongresshaus in Aarau || Mehr Infos folgen im März


Hinweise und Aktivitäten Runder Tisch

Aargauische Evangelische Frauenhilfe
Liebe Frauen
Das Jahr 2021 dürfen wir alle als ein besonders intensives und bewegtes Jahr bezeichnen.

Seit Ausbruch der Pandemie hat die Nachfrage nach den Beratungen bei der AEF zugenommen. Die Krise belastet so manchen Geldbeutel enorm.
...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, dichtete Hermann Hesse. Das wünschen wir Ihnen auch für den Jahresbeginn, auf dass diese Strahlkraft die kommenden zwölf Monate andauern möge.
Fürs 2022 wünschen wir Ihnen gute Gesundheit und viele Glücksmomente. Wir hoffen, dass uns das neue Jahr ermöglichen wird, ein wenig Normalität zurückzugewinnen.
Aargauische Evangelische Frauenhilfe Der Vorstand



Aargauischer Katholischer Frauenbund

Pfefferoni: Frau und
Kunst
Fröhlichkeit spiegelt sich im Werk von Susi Kramer wieder und ein Spiel von Farben, Licht und Transparenz! Sie schuf sich auf diesem Planeten ihr eigenes Universum. Künstlerin zu werden, war nicht der kapriziöse Geburtstagswunsch eines Sonntagskindes. Vielmehr entsprang er dem Wesen einer jungen Frau, die im Grunde gar nicht anders konnte, als diesen Weg zu gehen. Am 1. Pfefferoni im 2022 besuchen wir Susi Kramer in ihrem Atelier und lassen uns ein in dieses Farbspiel. 
1. März 2022, 14 bis 16 Uhr || Atelier Susi Kramer, Oberhof || Kollekte || Mehr Infos und Anmeldung hier

Delegiertenversammlung
Die DV des Aargauischen Katholischen Frauenbundes AKF findet Ende März in Lenzburg statt.
30. März 2022, 18 Uhr || Kath. Pfarreizentrum Lenzburg || Mehr Infos hier

Burgund - Kultur und Genuss
Der AKF organisiert eine viertägige Reise durchs Burgund: Beaune - Autun - Vézelay. Im ganzen Burgund laden Städte und Städtchen mit ihrem Kulturgut dazu ein, lebendige Vergangenheit zu geniessen. Von dieser Region gingen im Mittelalter wichtige Impulse für das Christentum aus. Daneben sind es auch die Landschaften, die immer wieder faszinieren: die Ebene der Saône, die rebenbestandenen Hänge der Côte d’Or und der Côte de Beaune, das Hügelland des Morvan. Auch kulinarisch hat das Burgund einiges zu bieten. Nicht zu vergessen ist natürlich das bekannteste Produkt des Burgunds: der Wein!
27.-30. April 2022 || im 1. Klasse-Luxusbus durchs Burgund || Flyer hier || Anmeldung und mehr Infos hier


Bildung und Propstei, Schwerpunkt Frauen* und Gender

"Frauen feiern" Ökumenische Frauengottestdienste Aargau 2022
Die Aarauer Frauengottesdienste sind 6 mal im Jahr eine Gelegenheit, den eigenen spirituellen Anliegen in der Gemeinschaft mit anderen Frauen nachzuspüren und ihnen Ausdruck zu verleihen. Dabei wollen wir uns stärken und ermutigen! Eine wechselnde Vorbereitungsgruppe sucht ein Thema aus und gestaltet frei eine gottesdienstliche Feier mit Text, Lied, Gebet, Austausch, Stille, oder auch mit Tanz. „Gott Du bist uns Vater und Mutter“ bildet unser zentrales Gebet. Jede Frau ist herzlich eingeladen, mitzufeiern. Hier geht es zum Flyer mit dem Jahresprogramm mit allen Daten im 2022.
Mehr Infos bei Marianne Saputo-Moser hier


Ökumenischer 
Frauengottestdienst: "Fürchte dich nicht!"
Leitung: Susanne Andrea Birke, Bildung und Propstei
21. Januar 2022, 20 Uhr || ref. Stadtkirche, Aarau || Mehr Infos bei Marianne Saputo-Moser hier

Gottesdienst: Gleichberechtigung.Punkt.Amen. Maria von Magdala

An jedem 22. im Monat Gottesdienst vor einer anderen Kirchentüre! Damit das Feuer der vielen Initiativen wie „Gleichberechtigung. Punkt, Amen“, „Maria 2.0“, das Donnerstagsgebet von Kloster Fahr oder „Wir haben es satt“ weiter brennt, feiern wir vor der Kirchentüre, um den Skandal weithin sichtbar zu machen. Die Fachstelle Bildung und Propstei und Katholische Seelsorgerinnen und Seelsorger aus dem Kanton Zürich laden zu einem gemeinsamen Gottesdienst per Zoom ein.
Thema: "Maria Magdalena heute"
Wir feiern Gottesdienst und teilen miteinander, welche Menschen für uns zu Auferstehungszeug:innen wurden. Bitte stellen Sie sich eine Kerze, Feuer, ein Getränk und ein Stück Brot neben dem PC bereit. Gemeinsam wollen wir die Gaben segnen und miteinander Mahl halten.Die Feier wird gestaltet von: Susannah Bloch und Susanne Andrea Birke
22. Januar 2022, 18:30 Uhr || Online || Mehr Infos hier


Der Atem des Lebens
ATMEN UND BEWEGEN, Sich vom Leben atmen lassen, empfinden, sammeln und atmen nach Ilse Middendorf.
30. Januar 2022, 14:30 bis 16:30 Uhr || Ref. Kirche Teufenthal || Kosten: 10 CHF || Mehr Infos und Anmeldung hier

Shibashi: Himmel und Erde verbinden
Ruhe und Achtsamkeit erfahren. Shibashi ist Meditation in Bewegung und stammt wie Tai Ji und Qi Gong aus der chinesischen Heilkunst. Es umfasst 18 einfache Übungen, die poetische naturbezogene Namen tragen.
Himmel und Erde, Geist und Körper, Verstand und Gefühl, gehören im Shibashi zusammen.
1. Februar 2022, 18 bis 19 Uhr || Sebastianskapelle, Kirchplatz, Baden || Mehr Infos und Anmeldung hier

Atem Pause - Shibashi
Durchatmen, Innehalten und zur Ruhe und mir selbst kommen. Bewegt und in Stille lassen wir die Alltagshetze hinter uns. Wir wollen Seele, Geist und Körper eine Atempause gönnen. Himmel und Erde, Geist und Körper, Verstand und Gefühl, gehören im Shibashi zusammen. Die 18 heilenden Bewegungen des Shibashi basieren auf dem steten Wandel des Lebens. Er zeigt sich im Atem ebenso wie in den Jahreszeiten. Shibashi ist für Menschen jeden Alters geeignet und bedarf weder körperlicher Fitness, noch Vorkenntnissen.
4. Februar 2022, 9 bis 10:30 Uhr || Pfarreisaal St. Sebastian, Wettingen || Mehr Infos und Anmeldung hier

Hinweise der Einzelmitglieder von frauenaargau

Hier können Mitgliedsfrauen* von frauenaargau ihre Aktivitäten oder Hinweise auf Veranstaltungen in ihrer Region platzieren lassen. Einfach ein Mail an newsletter@frauenaargau.ch schreiben. Wir freuen uns, wenn ihr eure Hinweise hier im Newsletter teilt.

An alle Frauen* über 40 im Kanton Aargau
Der Kanton Aargau hat es möglich gemacht, dass 500 Aargauer Frauen* über 40 eine kostenlose Standortbestimmung vornehmen können. Top! Machst du Pläne fürs neue Jahr?
  • Denkst du über eine Jobveränderung nach?
  • Bist Du über 40 und möchtest Dich beruflich verändern?
  • Möchtest Du Deine Pläne mit einem Profi besprechen?
  • Dann kannst Du gratis ein professionelles Laufbahngespräch bei ask nutzen!
…und es entstehen neue Ideen und konkrete Vorschläge für deinen nächsten Job. Ruf einfach an: 062 832 64 00 oder schreibe eine Mail an: aarau@beratungsdienste.ch 
Alle weiteren Informationen findest du hier
Viel Erfolg bei Deiner Neuausrichtung! Mit lieben Grüssen, Béa Bieber, Grossrätin


Gute Neuigkeiten und Errungenschaften

Die Aargauerin Irène Kälin ist die höchste Schweizerin 2022
Im 2022 ist Irène Kälin Nationalratspräsidentin. Die grüne Aargauer Politikerin ist auch Präsidentin von ArbeitAargau und ihr Amtsjahr möchte sie unter das Motto einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellen. Wir gratulieren Irène Kälin und wünschen ihr alles Gute, viel Kraft, Geduld und Ausdauer für ihre Amtszeit!


Irène Kälin (Foto von der Frauensession 2021)

Elisabeth Burgener Brogli ist die höchste Aargauerin 2022
Auch Elisabeth Burgener Brogli (SP) gratulieren wir zu ihrer Wahl als Grossratspräsidentin für das Amstsjahr 2022 und wünschen ihr viel Glück, Freude und Kraft für das kommende Jahr!

ImpressionenElisabeth Burgener Brogli (Foto von e-burgener.ch)

Bundesrat verabschiedet Bericht zu den Ursachen von Tötungsdelikten an Frauen* innerhalb der Partnerschaft
An seiner Sitzung vom 10. Dezember 2021 hat der Bundesrat den Bericht in Erfüllung des Postulats Graf (19.3618) zu den Ursachen und Massnahmen von Tötungsdelikten an Frauen* im häuslichen Umfeld verabschiedet. Er unterstreicht darin den besonderen Handlungsbedarf zur Reduktion von Tötungsdelikten im häuslichen Bereich und ergreift dafür verschiedene Präventionsmassnahmen. Zum Bericht geht es hier

Ausgezeichnete aufmüpfige Frauen*
Am 8. Oktober 2021 hat die Stiftung Aufmüpfige Frauen* die Auszeichnung „Aufmüpfige Frau* des Jahres“ an Monika Salzer und die OMAS GEGEN RECHTS und an die Gründungsredakteurinnen des MISSY MAGAZINE Sonja Eismann und Stefanie Lohaus vergeben. Zur Preisverleihung kamen 45 Gäste in die Stadtkirche St. Petri in Dortmund, die Verleihung wurde per Livestream online übertragen. Der Livestream der Preisverleihung ist auf YouTube zu sehen.


Rund um Gleichstellung

Tagung: Frauen* in der Landwirtschaft
Die Tagung gibt Frauen* in der Landwirtschaft einen Platz. Als Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch bringt sie Wissenchaftler*innen mit Praktiker*innen und Politiker*innen zusammen.

23.-25. März 2022 || INFORAMA, Zollikofen || Mehr Infos und Anmeldung hier


Migrantinnen in Netzwerken der Arbeitswelt
Migrantinnen, die in der Schweiz in ihrem Beruf arbeiten möchten, müssen viele Hürden überwinden. Durch den Zugang zu Informationen und Netzwerken der Arbeitswelt unterstützt das cfd-Berufsmentoring-Programm gut qualifizierte Migrantinnen auf ihrem Weg in den Schweizer Arbeitsmarkt. Das erprobte und erfolgreiche Berufsmentoring dauert zehn Monate und findet dieses Jahr im 15. Zyklus statt. Näheres über das Programm Migrantinnen in Netzwerken der Arbeitswelt – Berufsmentoring und über die Methode des Mentoring erfahren Sie am Info-Abend:
13. Januar 2022, 18 bis ca. 20 Uhr || Online per Zoom || Mehr Infos hier und Anmeldung bei Theodora Leite bis 11. Januar 2022

Teilnehmerinnen in einem Mentoring-Workshop in Bern
Bibliotalk: Das Geschlecht, das nicht zwei ist: Geschlecht, Differenz und queere Ansprüche

Die bürgerliche Geschlechterordnung hat die sym­bolische Ordnung der Geschlechter fest­geschrieben: Frauen* gehören zur Natur, Männer repräsentieren Kultur. Frauen* gehören ins Private, Männer in die Öffentlichkeit. Zwar wurde dieses Geschlechterverhältnis seit dem Ausgang des 18. Jahrhunderts in rechtlicher, politischer, kultureller und auch materieller Hinsicht mehrfach umgestal­tet. Dennoch scheinen die zentralen Parameter des Geschlechterverhältnisses alle Transformationen der bürgerlichen Gesell­schaft weitgehend unbeschadet überstanden zu haben.
Was bedeutet soziale Konstruktion des Geschlechts? Gibt es noch ein "Wir" der Frauen* oder hat die Kategorie "Frau*" ausgedient?
Über diese und weitere Fragen referiert und diskutiert Prof. Dr. Sabine Hark am BiblioTalk. Sie ist Professorin für Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin und Leiterin des dortigen Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG). Dieser BiblioTalk findet online statt. Wenn Sie sich angemeldet haben, erhalten Sie im Vorfeld einen Link für die Teilnahme. Anmeldung bis 24. Januar 2022.
25. Januar 2022, 18 bis 19:30 Uhr || Online || Mehr Infos und Anmeldung zum Link hier


Erkenntnisse aus der Studie gegen Hassreden

Gemeinsam mit einem Forschungsteam der ETH Zürich, sowie der Universität Zürich konnte "Stop Hate Speech" aufzeigen, dass die Art der Gegenrede tatsächlich Hass eindämmen kann. 
Für die Studie hat das Forschungsteam auf Hassnachrichten von 1350 Twitter-Nutzer*innen geantwortet und verschiedene Strategien getestet. Besonders gut funktionieren Tweets, wenn sie Empathiegefühle mit den Betroffenen des Posts wecken. Zum Beispiel: "Ihr Post ist für Jüdinnen und Juden sehr schmerzhaft.", "Frauen fühlen sich beim Lesen Ihres Kommentars erniedrigt und herabgesetzt.", "Es tut Asylsuchenden sicher weh zu lesen, dass so über sie geschrieben wird." Erhielten die Hassredner*innen solche Antworten, änderten sie ihr Verhalten: Sie löschten eher ihren Post und twitterten in den darauffolgenden Wochen im Schnitt weniger Hasskommentare. "Wir haben sicherlich kein Allheilmittel gegen Hassrede im Internet gefunden, aber wichtige Hinweise, welche Strategien funktionieren können und welche nicht", sagt Dominik Hangartner, Professor für Politikanalyse an der ETH Zürich.
Die Studie zeigt, dass eine gut funktionierende Community Hass im Netz nachweislich reduzieren kann.


Kulturtipps im Aargau und Region

Bitte jeweils im Vorfeld prüfen, unter welchen Schutzbestimmungen und ob sie stattfinden.

Film: Madres Paralelas von Pedro Almodóvar, Spanien 2021
Janis (Penélope Cruz) und Ana (Milena Smit) treffen in einem Krankenhauszimmer aufeinander, wo sie bald entbinden werden. Beide sind alleinstehend und wurden zufällig schwanger. Janis, im mittleren Alter, bereut es nicht und ist überglücklich. Ana hingegen ist verängstigt, reumütig und traumatisiert. Janis versucht, sie zu ermutigen, während sie wie Schlafwandler durch die Krankenhausflure wandern. Die wenigen Worte, die sie in diesen Stunden austauschen, schaffen eine sehr enge Verbindung zwischen den beiden, die sich zufällig entwickelt und verkompliziert und ihr Leben auf entscheidende Weise verändert.
bis 12. Januar 2022, 17:45 Uhr || Sterk, Baden || Mehr Infos und Tickets hier

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Lesung: Simone Lappert

Simone Lappert liest aus ihrem Buch "der Sprung". „Dienstagmorgen in einer mittelgroßen Stadt. Manu, eine junge Frau in Gärtnerkleidung, steht auf dem Dach eines Mietshauses. Sie brüllt, tobt, wirft Gegenstände hinunter, vor die Füße der zahlreichen Schaulustigen, der Presse, der Feuerwehr. Die Polizei geht von einem Suizidversuch aus.“ - Ein lebenspraller Roman über eine eigenwillige Frau und über die Schicksale, an denen wir voreingenommen oder nichtsahnend vorübergehen. Mit Esprit, Sinnlichkeit und Humor erzählt Simone Lappert vom fragilen Gleichgewicht unserer Gegenwart.
16. Januar 2022, 17 bis 18 Uhr || Im Gemeindesaal Nussbaumen || Platzzahl beschränkt, Eintritt 15 Franken || Mehr Infos hier

Simone Lappert, Foto: Ayse Yavas / © Diogenes Verlag

Film: Lingui von Mahamat-Saleh Haroun, Tschad, 2021
Am Rande der Stadt N’Djamena lebt Amina allein mit ihrer 15-jährigen Tochter Maria. Die Mutter verdient ihren kargen Lebensunterhalt mit der Herstellung kleiner Feuerschalen, die sie mit grosser Handfertigkeit aus dem Draht alter LKW-Reifen bildet. Tochter Maria besucht das Lycée. Sie kennt ihren Vater nicht, denn der hat die Mutter verlassen, nachdem er sie geschwängert hatte. Amina wurde damals von der Schule verwiesen und von ihrer Familie ausgestossen. Nun droht der Tochter das gleiche Schicksal. Als diese schwanger wird, bricht ihre ohnehin schon fragile Welt zusammen. Mahamat-Saleh Haroun greift ein universelles Thema auf. In seiner Handlung sind Frauenpower gefragt und Solidarität unter Frauen, damit sich etwas bewegen kann.

21. Januar 2022, 20 Uhr || Kino Orient, Baden || Mehr Infos und Tickets hier

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Ausstellung: Köpfe, Küsse, Kämpfe von Nicole Eisenmann
Aspekte der Pop­ und Subkultur sowie kunstgeschichtliche Stil­ und Kompositionselemente von der Renaissance bis zur Moderne prägen die figurative Kunst von Nicole Eisenman (*1965 in Verdun / F, lebt in New York / USA).
In verschiedenen Medien thematisiert Eisenman die Suche nach einem Identitätsgefühl jenseits binärer Geschlechterrollen und Konventionen. Die Rolle des Menschen in der Anony­mität der Gesellschaft sowie ange­sichts sozialer Konflikte und einengender Machtkonstellationen ist in Eisenmans Œuvre ein Leitmotiv, das bereits Kunstschaffende zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigt hat. In der Ausstellung treten über 70 Gemälde und Papierarbeiten aus allen Schaffensperioden Eisenmans in einen Dialog mit Kunst der Moderne aus den Sammlungen des Aargauer Kunsthauses und der Partnerinstitutionen.Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit Nicole Eisenman und in Kooperation mit der Kunsthalle Bielefeld, der Fondation Vincent van Gogh Arles und dem Kunst­museum Den Haag.
ab dem 29. Januar bis 24. April 2022 || Aargauer Kunsthaus, Aarau || Mehr Infos hier

Northern California Potter Woman, 2015 von Nicole Eisenman

Lesung im Café Littéraire: Theres Roth-Hunkeler

Das neue Buch Geisterfahrten (edition bücherlese) von Theres Roth-Hunkeler beruht auf einer wahren Begebenheit, und überschreitet sie zugleich durch eine vielstimmige Komposition aus Dokumentation, Mutmassungen und Fiktion. Entstanden ist ein fesselnder und berührender Roman über die Wirkungsmacht der Vergangenheit und den Mut, Fragen zu stellen. Moderation: Werner Christen (Kulturkommission Lenzburg). Eine Kooperationsveranstaltung des Literaturhauses mit der Kulturkommission Lenzburg
20. Februar 2022, 11:15 bis 12:45 Uhr || Aargauer Literaturhaus, Lenzburg || Eintritt 15 CHF || Mehr Infos und Tickets hier


Film: Nomadland, Chloé Zhao, 2020
Fern hat, wie viele in den USA, nach der grossen Rezession 2008 alles verloren. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch einer Industriestadt im ländlichen Nevada packt die 60-Jährige ihre Sachen und bricht in ihrem Van auf, ein Leben ausserhalb der konventionellen Regeln als moderne Nomadin zu erkunden – ohne bestimmte Richtung, ohne bestimmtes Ziel. Sprache: E/d 
24. Februar 2022, 20:15 Uhr || Kellertheater, Bremgarten || Mehr Infos und Tickets hier

(Um zum Trailer zu gelangen, auf das Bild klicken)

Diverses

Podcast: "Alles gesagt" von Die Zeit
Der unendliche Interviewpodcast
Die Interviewer Christoph Amend und Jochen Wegner befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt "alles gesagt" sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder bis zu acht Stunden dauern.
Sehr zu empfehlen sind die Gespräch mit folgenden interessanten Frauen*: Thea Dorn, Maja Göpel, Juli Zeh, Alice Hasters und viele mehr. Zu den Podcasts geht es hier oder über Spotify hier


für frauenaargau
Norina Schenker

frauenaargau.ch

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Verein frauenaargau
5000 Aarau
Schweiz